Brustvergrößerung mit Eigenfett – die Alternative zu Brustimplantaten

Brustvergrösserung mit Eigenfett in München: Natürlicher Brustaufbau und Körperformung durch Fettabsaugen in einem Eingriff

Silikongel gefüllte Brustimplantate sind bei den meisten Frauen, die über eine Brustvergrösserung nachdenken, die erste Wahl und werden durch die ausführenden Chirurgen bevorzugt angeboten. Ihr Vorteil: Implantate guter Hersteller sind nach heutigen Erkenntnissen sicher, die Brustform ist über die Implantatwahl gut beeinflussbar, die Risiken überschaubar und das idR dauerhafte Ergebnis quasi sofort sichtbar.
Doch ein Teil der interessierten Frauen möchte keine Fremdkörper implantiert bekommen. Als Gründe kommen unter anderem die Silikonskandale, die Abneigung gegen Fremdkörper überhaupt, die Angst vor Schäden für den Körper oder die Angst vor Kapselfibrosen in Frage. Hier bietet der Brustaufbau mit dem körpereigenem Fett eine durchaus ernsthafte Alternative, die weder Fremdkörpergefühl noch sichtbare Narbe verursacht. Die Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett bedarf einer ausführlichen Beratung, da sie nicht bei jeder Frau zu einem Wunschergebnis führen kann und daher nicht in jedem Fall eine echte Alternative zum Brustimplantat darstellt. Wenn die Brustvergrößerung mit Eigenfett in Frage kommt, kann sie jedoch zu sehr schönen Ergebnissen führen.

Lipofilling – Eigenfetttransplantation

Der Eigenfetttransfer mit abgesaugten Fettzellen wird seit über zweieinhalb Jahrzehnten erfolgreich zum Volumenaufbau in den unterschiedlichsten Körperregionen angewendet. Dazu gehören vor allem Brust- Gesäß und Wadenaufbau sowie Wangenvergrösserungen. Wir führen in unserer Klinik in München das Verfahren seit 1998 durch.

Beim Brustaufbau mit Eigenfett gab es eine Zeit lang Bedenken wegen der möglicherweise entstehenden Mikroverkalkungen. Nachdem gut ausgebildete Radiologen diese Vekalkungen in der Mammogrpahie zur Krebsvorsorge sicher von den Veränderungen bei Brustkrebs unterscheiden können, erfreut sich die Eigenfettbehandlung zur Brustvergrößerung wieder zunehmender Beliebtheit bei Patienten wie Plastischen Chirurgen. Die komplikatiosarme und postoperativ schmerzarme Methode kann ambulant in örtlicher Betäubung oder besser in Narkose durchgeführt werden

Kombination Fettabsaugen - Brustvergrößerung

Wenn die Entscheidung zum Brustaufbau mit Eigenfett gefallen ist, entscheiden Patientin und Arzt, wo das Fett entnommen werden soll. Idealerweise besteht ohnehin der Wunsch nach einer Fettabsaugung um Oberschenkel, Hüften, Knie oder Oberarme wieder in eine ansprechende Form zu bringen: Brustaufbau und Entfernung der Problemzonen in einem Eingriff. Wenn das Fettabsaugen ausschliesslich zur Gewinnung für den Eigentransfer gedacht ist, richten sich Entnahmestelle und Absaugmenge nach der Empfängerregion und dem gewünschten Endvolumen. Soll die Entnahmestelle ohnehin abgesaugt werden, werden während der Operation zunächst sehr schonend die Fettzellen für das Filling gewonnen um möglichst viele vitale, intakte Fettzellen und deren Vorläufzellen zu gewinnen. Diese werden in einem speziellen sterilen Filter aufgefangen und anschliessend wird das Restvolumen regulär abgesaugt bis die Wunschform erreicht ist. Das filtrierte Fett kann je nach System noch gewaschen und zentrifugiert werden bevor es mit dünnen Kanülen in feinen Bahnen sehr vorsichtig und unter ständiger Formkontrolle in die Brust injeziert wird. Nach der Injektion wird die Brust zur Stabilisierung getapet und die Spenderregion bei Bedarf mit einem Kompressiomieder versehen.

Erfolg der Brustaugmentation durch Eigenfettunterspritzung

Der Erfolg hängt sehr vom individuellen Spender- und Empfängergewebe eines Patienten ab, von den Möglichkeiten ausreichend Eigenfett zum Erreichen des gewünschten Volumens zu gewinnen, von der schonenden Entnahme, von der Injektionstechnik und vom bereits vorhandenen Volumen der zu vergrössernden Brust. Von letzterem hängt wesentlich das erreichbare Volumen ab – maximal eine Körbchengrösse, häufig jedoch weniger. Je kleiner die zu vergrössernde Brust ist, je fribröser sie ist, umso weniger Volumen kann sinnvoll eingebracht. Denn alle injezierten Fettzellen müssen an in ihrem neuen Wirkungsort erst Anschluss an eine ausreichende Blutversorgung finden, um eine Überlebenschance zu haben. Ein Teil der Fettzellen kann in den grossen Brustmuskel eingespritzt werden. Durch die gute Muskeldurchblutung sind die Einwachschancen hier sehr gut. Auch bei optimalen Bedingungen kann bei der Brustvergrösserung mit einem durchschnittlich mindestens 25-prozentigem Abbau der eingebrachten Zellen gerechnet werden. Der Prozentsatz kann aber wesentlich höher sein und ist kaum klar vorhersehbar. Das Lipofilling kann jedoch problemlos wiederholt werden, wenn nach 6-9 Monaten nicht das Wunschvolumen erreicht wurde und noch ausreichend Spenderfett zur Verfügung steht. Die Einheilungsraten der Fettzellen lassen sich nach unseren neuesten Erkenntnissen durch eine Kombination mit einer Eigenplasmagewinnung verbessern. Dabei wird das steril gewonnene Plasma mit den abgesaugten Fettzellen vermischt und damit der Volumenaufbau durchgeführt.

Weitere Informationen zur Brustvergrößerung mit Eigenfett in München

OP-Vorbereitung: Ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung.

Sport: 4 Wochen kein Sport, keine Sauna.

Mögliche spezielle Risiken: Mangelnder Volumenaufbau, Asymmtrien, Verkalkungen, Ölzysten, Fettembolie.
Übernahme der Kosten durch Krankenkassen: In Einzelfällen bei Mikromastie, Asymmtrie, nach Unfällen, nach Brustkrebs, bei Transexualität.

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