Kopfhautchirurgie – Skalpchirurgie

Die Kopfhautchirurgie / Skalpchirurgie wird dann durchgeführt, wenn die Heilung nach einer Haarverpflanzung schwieriger ist. Die kann etwa nach Unfällen oder bei größeren Vernarbungen der Fall sein.

Die Haartransplantation ermöglicht in der Regel auch bei großen Kahlflächen der Kopfhaut mit einer oder mehreren Behandlungen ein optisch gutes Resultat. Ist die Spenderfläche des Haarkranzes jedoch zu gering, um damit ein ausreichendes Haarvolumen zu erzielen oder sind größere Narbenareale nach Unfall, Operation oder Verbrennung vorhanden, die eine schlechtere Einheilung der Transplantate vermuten lassen, können andere chirurgische Techniken (Kopfhautchirurgie) die Ausgangssituation für eine nachfolgende erfolgreiche Haartransplantation verbessern. Bei kleineren narbigen Kahlflächen erübrigt sich häufig nach deren Entfernung eine Haartransplantation.

Techniken der Kopfhautchirurgie

Die Kahlstellen werden bei der sog. Reduktionsplastik oder Verschiebelappenplastik entfernt, die Kopfhaut über den entstandenen Defekt verschoben und die Wundränder mit speziellen Nahttechniken vernäht, um ein erneutes Auseinanderweichen zu verhindern. Gelegentlich wird vor diesem Eingriff für einige Wochen ein Gewebeexpander implantiert, der mit Flüssigkeit befüllt wird oder sich nach modernster Technik von selbst ausdehnt. Dadurch können größere Hautareale besser spannungsfrei mobilisiert werden.

In einem unverbindlichen Erstberatungstermin zeigen wir Ihnen gerne die Möglichkeiten, die sich Ihnen durch eine Kopfhautchirurgie bietet. Vorher-Nachher Bilder (der Gesetzgeber verbietet das Zeigen im Internet) zeigen wir Ihnen gerne in unserer mit modernsten Geräten ausgestatteten Praxis. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin unter 089 / 920 04 920 oder nutzen sie unser Kontaktformular. Die Gemeinschaftspraxis Hoffmann und Hoffmann steht seit Jahren für zufriedene Kunden, beste Ergebnisse und viel Erfahrung. Sie finden uns in München, Bad Reichenhall, Innsbruck und in Wien.

Weitere Informationen zur Kopfhautchirurgie / Skalpchirurgie

OP-Vorbereitung: Rechtzeitige, ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Voruntersuchungen: Ganzkörperuntersuchung, Blutwerte, EKG
OP-Dauer: 1-3 Stunden
Narkose: Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Narkose
Klinikaufenthalt: Ambulant bis 2 Tage stationär in Belegklinik

Arbeitsunfähigkeit: 1-7 Tage
Gesellschaftsfähigkeit: Nach 1-4 Tagen, bei Implantation von Gewebeexpandern: evtl. nach 6 Wochen
Sport: Nach 1-4 Wochen
Sonne und Solarium: Nach 1-8 Wochen
Sauna: Nach 4 Wochen

Nachbehandlung: Fadenentfernung, evtl. Expanderauffüllung in wöchentlichen Abständen, Narbenpflege, evtl. Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie
Haltbarkeit: Dauerhaft
Mögliche spezielle Risiken: Auseinanderweichen der Narbe, Hautsensibilitätsstörung, Hautnekrosen, Haarausfall bei Expander
Übernahme der Kosten durch Krankenkassen: Evtl. bei Unfall- oder Verbrennungsnarben
Preis: nach angewandter Technik

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