Besenreiser
Es sind Erweiterungen kleinster Venen der oberen Hautschicht.
Es sind Erweiterungen kleinster Venen der oberen Hautschicht. Meistens sind diese ohne Krankheitswert sondern eher ein ästhetisches Problem. Nur in seltenen Fällen können sie auch Beschwerden verursachen und auf einen Schaden im tiefer liegenden Venensystem hinweisen.
Nach erfolgter Untersuchung, bei der Schäden im Venensystem ausgeschlossen wurden, können wir Besenreiser durch die Sklerosierungsmethode sehr gut behandeln. Hierbei werden die störenden roten und blauen Äderchen durch Injektion eines Medikaments in das Gefäß verödet. Für eine erfolgreiche Behandlung ist das anschließende Tragen einer Kompressionsbandage über drei bis fünf Tage notwendig.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Rechtzeitige, ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung
OP-Dauer: ca. 20 min
Arbeitsunfähigkeit: keine Arbeitsunfähigkeit
Gsellschaftsfähigkeit: nach 1 Woche
Sport: nach 1 Woche
Sonne und Solarium: nach 2 Wochen
Sauna: nach 2 Wochen
Nachbehandlung: 3 Tage Kompressionsverband
Mögliche spezielle Risiken: Wie bei jedem körperlichen Eingriff kann man gewisse Risiken nicht ganz ausschließen. Die Besenreiser-Verödung ist allerdings eine risikoarme Behandlung. Selten auftretende Komplikationen sind blaue Flecken im Einstichbereich, Entzündungen im Verödungsbereich, braune Hautflecken oder Gewebeveränderungen.
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Die Kosten für die medizinisch notwendigen Untersuchungen werden von Ihrer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die Verödungsbehandlung an sich wird nur in den seltensten Fällen von der Krankenversicherung übernommen, da sie hauptsächlich aus ästhetischen Gründen vorgenommen wird.