Brustwarzenkorrektur
Die Form, Lage und Größe der Brustwarzen spielen für die Ästhetik, Erotik und Funktion der weiblichen Brust eine wichtge Rolle. Manche Frauen leiden unter zu großen Brustwarzen, eine grössere Zahl unter sog. Schlupfwarzen ( eingezogenen Brustwarzen ), bei denen sich die Brustwarze nach innen richtet und sich zeitweise oder nie nach außen wölben kann. Nach Schwangerschaften kann es sein, dass der Brustwarzenhof ( Areola ) als zu groß empfunden wird. Die Form der Brustwarzen kann separat oder in Verbindung mit anderen Brustkorrekturen wie einer Brustvergrößerung, einer Brustverkleinerung oder einer Bruststraffung korrigiert werden.
Zu "große" Brustwarzen können durch ringförmige Hautentfernungen in örtlicher Betäubung verkleinert werden. Bei eingezogenen Schlupf- oder Hohlwarzen werden über einen winzigen Hautschnitt die darunter liegenden Bindegewebsstränge durchtrennt. Durch eine spezielle Nahttechnik, eventuell ergänzt durch ein vorübergehendes Piercing - hebt sich die Brustwarze wieder natürlich und dauerhaft nach außen. Ein zu groß empfundener Brustwarzenvorhof lässt sich ebenfalls durch eine ring- oder sichelförmige Hautentfernung verschmälern. Dabei kann auch die Lage der Brustwarze korrigiert werden.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Körperliche Untersuchung, evtl. Labor
OP-Dauer: ca. 30-60 Minuten
Narkose: Örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt: Ambulant
Arbeitsunfähigkeit: 0-1 Tag
Gsellschaftsfähigkeit: Sofort
Sport: Nach 1-7 Tagen
Sonne und Solarium: Mit Abdeckung nach 1 Woche
Sauna: Nach 2-4 Wochen
Nachbehandlung: Fadenentfernung, Narbenpflege
Haltbarkeit: Jahre
Mögliche spezielle Risiken: Atrophe oder hypertrophe Narbe, Keloid, erneute Schlupfwarzenbildung