Eigenfettunterspritzung – Lipofilling

Die Eigenfettinjektion wird zur feineren Modellierung ästhetischer Körperproportionen, zum Ausgleich von Defekten nach Voroperationen, zur Faltenbehandlung, zur Lippenvergößerung, zum Wangenaufbau, zur Gesäßvergrößerung, zur Wadenvergrößerung, zur Cellulitis – Behandlung und zur Narbenkorrektur eingesetzt. Die Eigenfettunterspritzung lässt sich sinnvoll mit einer Fettabsaugung kombinieren. Vorteil der auch als Eigenfetttransfer (nach Fournier), Lipofilling, Lipotransfer, Lipostructure (nach Coleman), Liporecycling (nach Sattler) oder Liposhifting (nach Blugerman) bezeichneten Methode ist die Verwendung körpereigenen Materials ohne das Risiko einer Allergie oder Fremdkörperreaktion.

Das Eigenfett wird am schonensten / einfachsten, wie bei der Fettabsaugung / Liposuktion, in örtlicher Betäubung mittels sog. Tumeszenzlokalanästhesie gewonnen und anschließend zentrifugiert. Die Fettzellen werden dann mit speziellen Kanülen wieder in die gewünschte Körperregion injiziert.

Weitere Informationen zur Behandlung

OP-Vorbereitung: Rechtzeitige , ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung, Blutwerte, evtl. EKG
OP-Dauer: 1-1,5 Stunden
Narkose: Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf, Narkose
Klinikaufenthalt: Ambulant bis 2 Tage stationär in Belegklinik

Arbeitsunfähigkeit: Nach 1-3 Tagen
Gsellschaftsfähigkeit: Nach 3-4 Tagen
Sport: Nach 3 Tagen
Sonne und Solarium: Nach 4 Wochen
Sauna: Nach 4 Wochen

Nachbehandlung: Evtl. Nachinjektion von Eigenfett, evtl. Fadenentfernung, abschwellende Medikamente und Salben
Haltbarkeit: Monate bis Jahre
Mögliche spezielle Risiken: Abbau von Eigenfett, Seitendifferenz, Überkorrektur
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Nein