Gesichtsstraffung – Facelifting

Mit zunehmendem Alter kommt es durch die Erschlaffung der Haut und dem Rückgang des Unterhautfettgewebes zu einem Herabsinken der Gesichtsweichteile und zu Falten, die allein durch Faltenunterspritzung, Botox, Peeling oder Lasertherapie nicht mehr sinnvoll behandelt werden können. Facelift, Halslift und Stirnlift verhelfen als operative Methoden der Gesichtsstraffung mit längerfristigem Verjüngungseffekt wieder zu mehr Wohlbefinden. Sichtbare Zeichen des Alterns wie abgesunkene Augenbrauen, ausgeprägte Stirnfalten, tiefe Nasolabialfalten, Hamsterbäckchen und eine erschlaffte Halshaut weichen durch das Facelift einem erholtem Aussehen. Ein individuell dosiertes Facelifting erhält die natürliche Mimik und beugt einem maskenhaften Aussehen vor.

Bei Facelift und Halslift werden die Schnitte unauffällig in den Bereich Haare und der Ohrmuscheln gelegt. Von dort aus wird bei der heute üblichen sog. SMAS-Technik die Haut und eine darunter liegende Gewebeschicht präpariert, teilweise entfernt und gestrafft. Diese Facelift - Technik verspricht die langfristig besten und natürlich aussehenden Resultate. Je nach Schwerpunkt und Ausmaß der Gewebeerschlaffung kommen das offene oder minimal invasive endoskopische Facelift in Frage, die bei Bedarf durch eine Lidkorrektur, Fettabsaugung bei Doppelkinn, Fadentechniken oder Faltenunterspritzung ergänzt werden.

Weitere Informationen zur Behandlung

OP-Vorbereitung: Rechtzeitige, ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Blutwerte, EKG, körperliche Untersuchung; evtl. Nikotinverzicht / Rauchverbot
OP-Dauer: 1.5 - 3.5 Stunden
Narkose: Je nach OP-Methode: örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 0-2 Tage

Arbeitsunfähigkeit: Nach 2-4 Wochen
Sport: Nach 2-4 Wochen
Sonne und Solarium: Nach 2-4 Wochen mit Sonnenschutz
Sauna: Nach 4 Wochen

Nachbehandlung: Evtl. Entfernung von Drainagen, Verbandwechsel, Fadenentfernung nach 5-15 Tagen, Kühlung, Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie, Narbenpflege
Haltbarkeit: Je nach Technik und Verhalten nach Operation: bis ca. 10 Jahre
Mögliche spezielle Risiken: Nachblutung, Durchblutungsstörung, Hautnekrose, breite Narben, Keloid, Hautempfindungsstörung, lokaler Haarausfall, Gesichtsnervenlähmung, Seitendifferenz, Maskengesicht
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Nein; Ausnahme evtl. bei erkrankungs-, unfallbedingten Gesichtsasymmetrien oder Gesichtsnervenlähmung