Haarentfernung – Epilation
Eine verstärkte angeborene oder erworbene Behaarung, sog. Hypertrichose wird von Mann und Frau je nach Körperregion und Ausprägung häufig als kosmetisch störend empfunden. In einigen Fällen sind ein gestörtes hormonelles Gleichgewicht (z.B. beim sog. Hirsutismus), ein Tumor oder die Einnahme bestimmter Medikamente für das lästige Haarwachstum verantwortlich, so dass vor einer Haarentfernung eine Diagnostik zu erfolgen hat. In den überwiegenden, rein kosmetischen Fällen helfen sich die meisten Betroffenen mit Rasieren, der Zupfepilation oder der Wachsepilation. (In Mode kommen Epilationsmethoden wie die Thermolyse mit Nadeln oder die sog. galvanische Elektrolyse.)
Zunehmend setzen sich die Laserepilation mit unterschiedlichen Lasertypen und die Lichtepilation mit Systemen wie Epilight oder Fotoderm durch. In der Regel gilt: je heller die Haut und umso dunkler die Haare, desto besser ist der Erfolg der Epilation. Nach einer Probeepilation sind je nach Lasertyp vier bis sieben Behandlungen in Abständen von fünf bis sechs Wochen erforderlich, um den gewünschten Epilationserfolg zu erzielen.