Kinnkorrektur – Genioplastik
Die Kinnkorrektur kann sowohl ein stark zurückliegendes – fliehendes – Kinn als auch ein außergewöhnlich vorspringendes – prominentes – Kinn formschön optimieren und dazu beitragen, die Gesichtsproportionen in Einklang zu bringen. Dies wird häufig mit einer Nasenkorrektur, Lippenkorrektur oder Fettabsaugung verbunden. Um den optischen Eindruck zu verbessern, stehen verschiedene Operationsverfahren für die Kinnkorrektur zur Verfügung.
Beim fliehenden Kinn können wir das Kinn aufbauen indem auf schonende Weise maßgeformte Implantate aus Silikon oder Goretex auf den Kinnknochen aufgelagert werden oder der untere Teil des Kinnknochens abgetrennt und samt Muskulatur nach vorne verlagert wird. Unerwünschte Grübchen lassen sich durch Eigenfettransfer (Lipofilling) oder andere Füllsubstanzen beseitigen. Beim vorspringenden Kinn wird ein Teil des Kinnknochens entfernt. Der Zugang zum Kinn erfolgt entweder von innen mit einem Schnitt durch die Mundschleimhaut oder von außen durch eine Falte unterhalb des Kinns. So bleiben die entstehenden Narben unsichtbar bzw. unauffällig.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Die Voruntersuchungen - Ganzkörperuntersuchung, Blutabnahme, EKG, können in unserem Hause durchgeführt werden. Termine für eventuell notwendige zahnärztliche, kieferchirurgische oder kieferorthopädische Voruntersuchungen vereinbaren wir gerne für Sie.
OP-Dauer: 30-120 Minuten
Narkose: In örtlicher Betäubung, ggf. Dämmerschlaf oder Narkose
Klinikaufenthalt: meist ambulant
Arbeitsunfähigkeit: 1-7 Tage
Gsellschaftsfähigkeit: nach 3-10 Tagen
Sport: Nach 3 Monaten, sportartabhängig
Sonne und Solarium: Nach 1-3 Monaten, Sonnenschutz
Sauna: Nach 4 Wochen
Nachbehandlung: Kompressionsverband, evtl. Fadenentfernung, Antibiotika, desinfizierende Mundspülung, anfangs flüssige Kost
Haltbarkeit: Jahre - Jahrzehnte
Mögliche spezielle Risiken: Nachblutung, Knochenentzündung, Gefühlstörung der Unterlippe - selten dauerhaft, Verrutschen des Implantats bei Kinnaufbau
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Eventuell nach Unfällen, bei Fehlentwicklung des Unterkieferknochen