Lippenvergrößerung – Lippenaugmentation

Die Lippenvergrößerung – seltener die Lippenverkleinerung – hilft allein oder in Verbindung mit anderen plastischen Eingriffen der plastischen Chirurgie- die Gesichtsproportionen zu verbessern. Die Größe der Lippen beeinflusst nicht nur die Attraktivität der Mundpartie, sondern den gesamten Gesichtsausdruck. Aus schmalen, streng aussehenden Lippen lässt sich mit verschiedenen Methoden wieder ein freundlicher der Mund formen. Dabei können auch die im Laufe der Jahre entstandenen kleinen Oberlippenfalten und die Stellung der Mundwinkel positiv verändert werden. Die Mundwinkel selbst können durch ein sog. Mundwinkellifting angehoben werden.
Viele Frauen, denen die optische Täuschung durch ein gutes Permanent-Makeup nicht ausreicht, entscheiden sich für das Auffüllen der Lippen durch Unterspritzen etwa mit Eigenfett, Hyaluronsäure-Präparaten wie Restylane, Perlane u.a. oder Kollagen-Präparaten wie Zyderm oder Zyplast. Dauerhaft schöne Lippenkonturen können durch die Implantation von Goretex-oder Softformfäden erreicht werden. Selten angewandt werden die injizierbaren dauerhaften Substanzen wie Artecoll, Dermalive, Aquamid, NewFill - jetzt Sculptra, PMMA oder operative Methoden, bei denen die Lippe nach oben geliftet wird, wie bei der sog. Vermillektomie.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Rechtzeitige ausführliche ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Voruntersuchungen vor operativer Lippenvergrößerung/-verkleinerung: evtl. Ganzkörperuntersuchung, Blutabnahme, EKG
OP-Dauer: 15-60 Minuten
Narkose: Örtliche Betäubung, selten Dämmerschlaf oder Narkose
Klinikaufenthalt: ambulant
Arbeitsunfähigkeit: 0-3 Tage
Gsellschaftsfähigkeit: Nach 1-5 Tagen
Sport: Nach 1-7 Tagen
Sonne und Solarium: Nach 1-3 Wochen
Sauna: Nach 1-3 Wochen
Nachbehandlung: evtl. anfangs Flüssige Kost, Nachinjektion
Haltbarkeit: Materialabhängig Wochen - Jahre / dauerhaft
Mögliche spezielle Risiken: Schwellung, Bluterguss, Seitenungleichheit, zuviel Volumen
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Evtl. bei Lippenkorrekturen nach Unfällen, bei Lippenspalte, Gesichtsnervenlähmung