Nichtoperative Behandlung des Haarausfalls

Einige Formen des Haarausfalls können, sollen oder dürfen nicht durch eine Haartransplantation behandelt werden, während andererseits der Erfolg einer Haartransplantation vielfach durch ergänzende Maßnahmen verstärkt werden kann.

Abhängig von der Art des Haarausfalls und den Wünschen der Betroffenen erfolgen eine Beratung zur Haut und Haarpflege, eine Lebensstilempfehlung zu Ernährung und Nahrungsergänzungsstoffen sowie eine Anleitung zu Stressabbau und Problembewältigung.

Bei Bedarf und nach ausführlicher Beratung werden Basispräparate wie Zink, Biotin, Folsäure, Vitamin B6, Vitamin B12, Eisen sowie Spurenelemente, Aminosäuren und Antioxidantien verordnet (z.B. Pantovigar N). Bei hormonell beeinflusstem Haarsausfall werden bei Frauen Hormone wie Estradiol gegeben, während sich bei Männern Finasterid (Propecia) bewährt hat. Geschlechtsspezifisch sinnvolle und an der Kopfhaut direkt gegen Haarausfall wirksam sind Minoxidil (Regaine), Aminexil und alfatradiolhaltige Lösungen wie Ell-Cranell und Pantostin sowie eigene Rezepturen.