Oberarmstraffung – Brachioplastik
Oberarmstraffungen machen Sinn, wenn sich mit zunehmenden Alter oder nach massiver Gewichtsabnahme überschüssige, faltige Haut an den Oberarmen gebildet hat und die Elastizität der Armfaszien nachgelassen hat. Teilweise wird das Erscheinungsbild durch die abnehmende Muskelaktivität gefördert. Eine Hautstraffung der Oberarme kann erfolgen, wenn der Straffungseffekt nicht mehr allein durch eine moderne Technik der Fettabsaugung erreicht werden kann oder nur geringe Fettdepots vorhanden sind. Die gezielte Liposuktion angrenzender Rücken- und Flankenbereiche verbessert zusätzlich die ästhetische Kontur.
In einer ausführlichen Beratung diskutieren wir mit Ihnen die erzielbaren Resultate einer Oberarmstraffung mit oder ohne Fettabsaugen. Selten kann ein ausreichender Straffungseffekt durch Einziehen spezieller Fäden sog. "happylift"-Fäden oder Aptos-Fäden, erzielt werden. Die überschüssige Haut wird exakt an der Innenseite beider Oberarme vermessen und markiert, bevor diese entfernt und die Faszien gestrafft werden. Sparsame Schnittführung und diffizile Nahttechnik sorgen bei der Oberarmstraffung für eine möglichst unauffällige Narbenbildung.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Ausführliche ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Ganzkörperuntersuchung, Blutabnahme, evtl. EKG
OP-Dauer: ca. 3 Stunden
Narkose: Örtliche Betäubung bis Narkose
Klinikaufenthalt: Meist ambulant
Arbeitsunfähigkeit: 3-7 Tage
Gsellschaftsfähigkeit: Nach 1 Tag
Sport: Nach 2 Wochen, sportartabhängig
Sonne und Solarium: Nach 4 Wochen
Sauna: Nach 4 Wochen
Nachbehandlung: Kompressionsärmel, Lymphdrainage, Hilothermbehandlung, Narbenmassage, Narbenpflege, Antibiotika
Haltbarkeit: Monate bis Jahre
Mögliche spezielle Risiken: Hämatom, Serom, Lymphabflussstörung, breite Narben, Wundheilungsstörung
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Selten nach massiver Gewichtsabnahme