Oberschenkelstraffung
Die Hautstraffung vor allem der Innenseiten der Oberschenkel ist, bei ausgeprägter Erschlaffung der Haut und des Bindegewebes, eventuell kombiniert mit einer Fettabsaugung, die Therapie der Wahl. Die Schrumpfungsfähigkeit der Oberschenkelinnenseiten wird mit zunehmenden Alter geringer, so dass dann der Effekt einer Fettabsaugung nicht mehr ausreicht oder gar zu optisch ungünstigeren Ergebnissen durch unerwünschte Hautfalten führt. In weniger stark ausgeprägten Fällen erschlaffter Haut können auch am Oberschenkel spezielle Zugfäden in das Unterhautgewebe eingebracht werden und eine Hautstraffung bewirken.
Die Schnittführung der Oberschenkelstraffung geht in der Regel innenseitig von oberhalb der Leistenbeuge bis zur Gesäßfalte. So lässt sich die entstehende Narbe gut verstecken. Die überschüssige Haut und eventuell auch Fettgewebe werden entfernt und die Wundränder wieder passend vernäht. Nach der Operation ist die Körperproportion wieder hergestellt und auch sportliche Aktivitäten, freiere Kleiderwahl und das persönliche Wohlbefinden erhalten neuen Antrieb.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Ausführliche ärztliche Beratung und OP-Aufklärung. Ganzkörperuntersuchung, Blutabnahme, EKG
OP-Dauer: 90-120 Minuten
Narkose: Örtliche Betäubung, Allgemeinnarkose
Klinikaufenthalt: 1-2 Tage
Arbeitsunfähigkeit: 1 Woche
Gsellschaftsfähigkeit: Nach 1 Woche
Sport: Schwimmen nach 2 Wochen, Joggen nach 4 Wochen, Radfahren nach 8 Wochen
Sonne und Solarium: Nach 4-6 Wochen
Sauna: Nach 4 Wochen
Nachbehandlung: Kompressionshose für 2-6 Wochen, Antibiotika, Lymphdrainage, Massage, Wundpflege
Haltbarkeit: Bei ausgeprägtem Befund Jahre
Mögliche spezielle Risiken: sichtbare Narben, Thrombose, Hautnekrosen, Verziehen der Schamlippen, Lymphabflußstörung
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Selten