Offenes Bein – Ulcus cruris

Ein offenes Bein entsteht in vielen Fällen oft erst Monate bis Jahre nach einer Thrombose (postthrombotisches Syndrom – PTS) oder als Spätfolge nicht behandelter Krampfadern – durch den Rückstau in den Venen wird das Gewebe nicht mehr richtig durchblutet, und schon die kleinste Verletzung kann zu einem Geschwür am Unterschenkel führen. Weitere Risikofaktoren sind Zuckerkrankheit, Haut- und Druckgefühlsstörungen sowie Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Nach einer ausführlichen Untersuchung und unter Einbeziehung der Grunderkrankung wird das offene Bein mit modernen Wundauflagen behandelt.

Mögliche allergische Reaktionen auf verwendete Substanzen werden durch unseren Hautarzt ausgetestet. Ferner besteht die Möglichkeit, die Wunde mittels einer Hautverpflanzung plastisch zu verschließen.

Weitere Informationen zur Behandlung

OP-Vorbereitung: Die Operationsvorbereitung - Ganzkörperuntersuchung, Blutabnahme, EKG, Lungenfunktion - für jede Operation kann selbstverständlich in unserem Hause durchgeführt werden. Die Kosten der Operationsvorbereitung für medizinisch notwendige Operationen werden von Ihrer privaten oder gesetzichen Krankenversicherung übernommen.
OP-Dauer: Je nach Aufwand bis zu 1 Stunde
Narkose: Die Operation der Plastischen Deckung (Hautverpflanzung) kann in Vollnarkose, Rückenmarksnahe Narkose (Spinale) oder in seltenen
Klinikaufenthalt: Üblicherweise wird die Operation ambulant durchgeführt. Bei Bedarf steht aber auch ein komfortabel ausgestattetes 1-Bett-Zimmer

Arbeitsunfähigkeit: Die Arbeitsunfähigkeit kann auch nach erfolgter Operation mehrere Wochen betragen
Sonne und Solarium: Sollte mit dieser Erkrankung generell vermieden werden
Sauna: Sollte mit dieser Erkrankung generell vermieden werden

Nachbehandlung: Täglicher Verbandswechsel kann notwendig werden; normalerweise kann der Verband mit modernen Wundauflagen auch über mehrere Tage belassen werden.
Mögliche spezielle Risiken: Wie bei jeder Operation kann man gewisse Risiken nicht ganz ausschließen. Diese Operation ist allerdings ein risikoarmer Eingriff. Selten auftretende Komplikationen sind Wundheilstörung, Blutergüsse oder vorübergehende Gefühlsstörungen. Die Wahrscheinlichkeit einer Thrombose liegt bei unter 1%. Über Details und Risiken der Operation werden Sie in einem ausführlichen persönlichen Gespräch mit dem Operateur und dem Anästhesisten informiert.
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Die Kosten für die medizinisch notwendigen Untersuchungen und für die Operationen werden von Ihrer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse übernommen.