Pigmentflecken – Hauttumore
Pigmentflecken
Die verschiedenfarbigen flächigen Pigmentstörungen, die gerade im Gesichtsbereich häufig als ästhetisch störend empfunden werden, haben unterschiedliche Ursachen. Zu den übermäßigen bräunlichen Pigmentierungen – sog. Hyperpigmentierungen, zählen u.a. die meist durch Sonneneineinstrahlung hervorgerufenen Altersflecken – sog. Lentigo senilis, des Weiteren die sog. Alterswarzen, die durch Fehlbildung der Haut hervorgerufenen Café-au-lait-Flecken sowie die unterschiedlichen Formen von Muttermalen – sog. Naevi und die durch hormonelle Einflüsse verursachten Hautverfärbungen. Helle und weißliche als Hypopigmentierung bezeichnete Flecken kommen u.a. bei der sog. Vitiligo, bei Albinismus oder nach Pilzinfektionen der Haut vor. Rötliche und bläuliche Hautveränderungen beruhen meist nicht auf Pigmentstörungen, sondern auf Gefäßerweiterungen der Haut wie bei den meist angeborenen Feuermalen, bei Blutschwämmen – sog. Hämangiomen oder kleinen Gefäßsternchen – sog. Spidernaevi.
Hauttumore
Tumor bedeutet nicht gleich Krebs, sondern lediglich ein nicht normgerechtes Zellwachstum. So gibt es eine Reihe von Knoten auf, in und unter der Haut, die völlig harmlos sind, beim Berühren sich aber unangenehm anfühlen oder - wie viele Muttermmale - einfach kosmetisch stören. Ein Teil dieser ursprünglich gutartigen Hautveränderungen kann zu Hautkrebs entarten und sollte spätestens dann behandelt werden. Die Bösartigkeit der unterschiedliche Hautkrebsarten wie dem Basaliom, Spinaliom oder dem Melanom ("schwarzer Hautkrebs") ist sehr unterschiedlich, so das eine frühzeitige Konsultation eines erfahrenen Arztes ratsam ist.
Die Vielzahl der Ursachen von Hautumoren und Pigmentflecken erfordert eine eingehende Diagnostik durch den Hautarzt, der dann – evtl. gemeinsam mit dem plastischen Chirurgen – über die Behandlungsmöglichkeiten einer konservativen Therapie, einer Operation oder einer Behandlung mit einem geeigneten Laser berät.