Wangenkorrektur
Ein markanter harter oder weicher Gesichtausdruck wird u.a. durch die Ausprägung der Wangenform beeinflusst. Erscheint der Wangenknochen als zu flach, so kann die Wange optisch durch Unterspritzen mit Füllmaterialien wie Hyaloronsäure oder durch eine Eigenfettinjektion angehoben oder durch ein Goretex- oder Silikonimplantat betont werden. Wird die Form durch Tränensäcke ungünstig beeinträchtigt, hilft eine Unterlidkorrektur.
Beim Herabsinken der Wangenweichteile mit zunehmendem Alter und resultierender Ausprägung von Hängebäckchen werden die Wangen durch ein Facelifting wieder in eine harmonische, jugendliche Form gebracht. Fettabsaugen kann in Einzelfällen ausreichen oder mit dem Facelifting kombiniert werden. Das Einziehen von Dauerfäden bietet eine effektive, moderne und wenig aufwendige Liftingtechnik für die Wangen.
Weitere Informationen zur Behandlung
OP-Vorbereitung: Rechtzeitige, ausführliche, ärztliche Beratung und Risikoaufklärung. Blutwerte, evtl. EKG, evtl. Röntgen / Computertomographie
OP-Dauer: 1-2 Stunden
Narkose: Örtliche Betäubung, Dämmerschlafnarkose, Vollnarkose
Klinikaufenthalt: Ambulant bis 1 Tag stationär
Arbeitsunfähigkeit: 1-10 Tage
Gsellschaftsfähigkeit: Nach 3-10 Tagen
Sport: Sportartabhängig nach 1-4 Wochen
Sonne und Solarium: Nach 2-4 Wochen
Sauna: Nach 2-4 Wochen
Nachbehandlung: Evtl. Nachinjektion, evtl. Fadenentfernung, Lymphdrainage, Magnetfeldtherapie
Haltbarkeit: Material – und Technikabhängig Wochen bis Jahre
Mögliche spezielle Risiken: Seitenunterschied, ungenügender Wangenaufbau, Unverträglichkeit des Implantatmaterial
Kostenübernahme durch Krankenkassen: Evtl. bei angeborener Gesichtsasymmetrie, nach Unfällen oder Tumoroperationen