Haare

Mehr als die Hälfte der Männer leidet unter erblich bedingtem Haarausfall. Dabei sind die Haarwurzeln so programmiert, dass es teils schon bei einem normalen Testosteronspiegel zu Haarausfall und Glatzenbildung kommt. Ursache hierfür ist nicht das Testosteron selbst, sondern sein Produkt Dihydrotestosteron (DHT). Aber gestörte Hormonkreislauf führt zur Verkürzung der Wachstumsphase der Haare sowie zur Abnahme der Wachstumsgeschwindigkeit und der Haardicke. Die Haarwurzeln vernarben frühzeitiger und führen zum sichtbaren Haarausfall.

Haare sind lange Fäden aus Keratin, deren feste Rinde das locker aufgebaute Mark umhüllt. Die Wachstumsphase dauert zwei bis sechs Jahre, danach folgt eine zwei- bis dreiwöchige Übergangsphase. Im Anschluss an eine circa dreimonatige Ruhephase fällt das Haar aus. Anschließend beginnt ein neuer Haarzyklus. Täglich treten ungefähr 50 bis 150 Haare in diesen Zyklus ein, sodass bei etwa 100.000 Haaren am Kopf die Haardichte nicht beeinträchtigt wird.

Bei Männern beginnt der genetische Haarausfall in der Regel mit typischen Mustern in den „Geheimratsecken“ und im Tonsurbereich. Bei Frauen in der Scheitelregion, wobei am Haaransatz eine dichte Zone von einigen Millimetern erhalten bleibt.

Diese androgenetische Alopezie wird oft als Minderung der Attraktivität, des jugendlichen Aussehens und der Lebensqualität empfunden. Die sicherste Methode, die schwindende Haarpracht zurückzubekommen, ist eine qualifiziert durchgeführte Haartransplantation. Dabei kann unser seit über zwanzig Jahren erfahrenes  und auf Haarchirurgie spezialisiertes Team tausende von Mini- und Mikrotransplantate pro Behandlung transplantieren und auch größere Glatzen in zwei bis drei Behandlungen bedecken.

Unsere Behandlungen im Bereich Haare

medaesthetic
Privatklinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

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