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Dr. Janken Hoffmann Facharzt

Die Narkose

Vollnarkose

Die Vollnarkose ist die Anästhesieform, bei der sowohl der Wachzustand des Patienten als auch sein Schmerzempfinden gänzlich ausgeschaltet wird. Unter Sicherung der Atmung wird vollkommene Schmerzfreiheit und Bewusstseinsausschaltung erreicht. Die Sicherung der Atemwege erfolgt über einen in die Luftröhre geschoben Tubus oder eine sog. Larynxmaske.

Durch den Einsatz modernster Narkosemittel sind eine gute Verträglichkeit und kurze Aufwachphasen gewährleistet, so dass auch bei schonenden Vollnarkosen viele Eingriffe ambulant durchgeführt werden können. Wie bei allen Narkoseverfahren werden während und nach der Narkose die Köperfunktionen wie Herztätigkeit, Blutdruck oder Sauerstoffversorgung kontinuierlich überwacht.

Dämmerschlaf

Der Dämmerschlaf, auch Dämmerschlafnarkose oder Analgosedierung genannt, wird durchgeführt bei Wunsch des Patienten nach Abschirmung von akustischen und optischen Reizen. Hierbei wird zusätzlich zur örtlichen Betäubung ein schell wirksames Schlafmittel wie z.B. Dormicum intravenös verabreicht. Bei Bedarf kommt unterstützend ein Schmerzmittel hinzu. Damit wird ein angenehmer, reizfreier Schlafzustand erreicht, der auch über längere Zeit aufrecht erhalten werden kann.

Örtliche Betäubung

Die örtliche Betäubung, sog. Lokalanästhesie ist sinnvoll für Operationen kleineren Ausmaßes bzw. für Eingriffe an der Körperoberfläche wie bei Entfernung von Hauttumoren oder bei einer Haartransplantation. Am jeweiligen Eingriffsort wird gezielt eine bestimmte Menge örtliches Betäubung in die Haut eingebracht und damit in diesem Areal Schmerzfreiheit erzielt. Zusätzlich kann ein Beruhigungsmittel, über eine zur Sicherheit und Kreislaufstabilisierung angelegte Infusion, verabreicht werden.

Sonderformen der Lokalanästhesie sind die Leitungsanästhesie und die Periduralanästhesie, bei denen bestimmte Nerven durch ein gezielte Injektion von Schmerzmitteln blockiert werden sowie die Tumeszenz-Lokalanästhesie, bei der mit einer speziellen Lösung auch über größere Körperbereiche weitgehende Schmerzfreiheit erzielt wird. Letzteres Verfahren wird vor allem bei der Fettabsaugung und in der Venenchirurgie eingesetzt.